Psychosomatische Medizin

In der Psychosomatischen Medizin wird der Mensch nach einem ganzheitlichen Prinzip behandelt.

Bei hoher seelischer Belastung oder im Falle einer existentiellen Krise, in der die innere Ordnung gefährdet oder gestört ist, kann eine Erkrankung auftreten, durch die in besonderer Weise deutlich gemacht wird, dass sich die Person in einer Krise befindet. Die Überwindung der Krise, das heißt, die Herstellung einer neuen Ordnung ist nicht allein ein organisches sondern vielmehr ein ganzheitliches Geschehen. Ziele sind hierbei das Wiedererlangen von körperlichem und seelischem Wohlbefinden, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, Selbstständigkeit, Selbstverantwortung, Offenheit für neue Erfahrungen und Anregungen, Fähigkeit zur Aufrechterhaltung und Gründung tragfähiger sozialer Beziehungen.

Chronische Stressbelastung kann zu folgenden Störungen führen:

Befindlichkeitsstörungen Erkrankungen
  • Kreislaufstörungen
  • Vegetative Dystonie
  • Reizmagen
  • Verdauungsstörung
  • Konzentrationsstörungen
  • Kopfschmerzen
  • Krankheitsanfälligkeit
  • Abgeschlagenheit
  • Erschöpfung
  • Nervosität
  • Schlafstörungen
  • Herz- Kreislauf- Erkrankungen
  • Magen-Darmkrankheiten
  • Angststörungen
  • Depressionen
  • Atemwegserkrankungen
  • Suchterkrankungen
  • Chronische Immunschwäche
  • Migräne
  • Chronische Schmerzerkrankungen

Zur Unterstützung krankheitsreduzierender und gesundheitsfördernder Prozesse wird in der Psychosomatischen Medizin vor allem die sprechende Medizin (leitliniengerechte ärztliche Beratung und Psychotherapie) eingesetzt. Ergänzende Verfahren können sein: Medikamentöse Behandlung, Phytotherapie Tiefenwärme- und Farblichttherapie, Entspannungstherapie, Musiktherapie, Achtsamkeitstraining, Akupunktur und Atemtherapie.

Vor Beginn einer Therapie erfolgt eine gründliche medizinische und psychosoziale Abklärung der Beschwerden. Angeboten wird auch eine Gesamtschau von Befunden und Diagnosen im Sinne einer medizinischen Zweitsicht.

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